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16. Dezember 2018

Kreativität und digitale Bildung

Digitale Bildung ist ein Ausdruck, den wir heutzutage sehr oft zu hören bekommen. Gemeint ist damit allerdings Bildung mithilfe digitaler Werkzeuge. Sie eröffnen völlig neue Möglichkeiten, welche es bisher noch nie gegeben hat.

Kreativität und digitale Bildung

Digitale Bildung ist ein Ausdruck, den wir heutzutage sehr oft zu hören bekommen. Gemeint ist damit allerdings Bildung mithilfe digitaler Werkzeuge. Diese ermöglichen es aber nicht nur, das zu erleichtern und zu personalisieren, was wir traditionell unter Wissenserwerb verstehen, sondern Sie eröffnen völlig neue Möglichkeiten, welche es bisher noch nie gegeben hat.

Lernende können in bisher noch nie gekanntem Ausmaß die Gestaltung ihres Bildungsweges und der damit verbundenen Prozesse selbst übernehmen, wenn ihnen diese Möglichkeiten nur einmal aufgezeigt werden. Es ist beeindruckend mitzuerleben, wie beispielsweise Jugendliche mit Google Earth auf einer Weltkugel virtuelle Reisen in ihre Lieblingsstädte und Lieblingsländer machen, sich Gebäude und Landschaften ansehen und mit Wikipedia weitere Informationen zu ihren Orten sammeln, sowie mit diesen Informationen ihrem persönlichen Stil angepasste Präsentationen erstellen.  Welch Abklatsch davon ist es, wenn einfach nur Hauptstädte auswendig gelernt werden, ohne dass man eine Vorstellung davon bekommt, wie es dort wirklich aussieht und wie Menschen dort leben.
Videoaufnahmen in Partnerarbeit, selbst gesungene und aufgenommene Lieder, selbst erstellte Musik und von Jugendlichen selbst entwickelte Quizze bereichern das Unterrichtsgeschehen gewaltig und lassen viel Spielraum für die Kreativität der Jugend.

Besonders in den sogenannten Kreativfächern eröffnen sich für die Kinder und Jugendlichen neue Welten. In Technischem Werken oder bildnerischer Gestaltung können Sie ihre eigenen Kunstwerke oder Alltagsgegenstände als 3D-Modelle erzeugen, und diese anschließend am 3D Drucker ausgedruckt bekommen. Das Erstellen eigener Cartoons und Animationen wird nicht als Arbeit, sondern als lustvolles Lernen erlebt. Selbst erstellte Programme oder Apps stärken das Bewusstsein dafür, dass man nicht nur Konsument digitaler Produkte ist, sondern dass man auch selbst kreativ und produktiv sein kann. Dies reduziert Zukunftsängste und macht selbstbewusst.

Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte gab es so viele Chancen, Lernprozesse lustvoller und interessanter zu machen, und dadurch die Jugend auf das überall geforderte lebensbegleitende Lernen vorzubereiten. Die Herausforderung der Gegenwart besteht darin, Pädagoginnen und Pädagogen zu gewinnen und zu befähigen, der Jugend diese neuen Bildungswelten zu eröffnen und diese gemeinsam zu erkunden. Auch für die Pädagogische Hochschule Kärnten ist dies eine Herausforderung und ein Auftrag, der sie sich mit der „Pädagog/innenbildung Neu“ stellt.

Edmund Huditz

Kontakt & Information

Mag. Edmund Huditz

eEducation Bundeslandkoordination AHS Kärnten
Leitung ARGE eEducation Kärnten
Landeskoordination Mobile Peer Learning

Mobile: +43 (0) 664 3057055
E-Mail: edmund.huditz@eeducation.at

 

Bildnachweis:

geralt / pixabay.com

Bildungsdirektion KÄRNTEN
10. -Oktober-Straße 24
9020 Klagenfurt am Wörthersee

www.eeducation-kaernten.at

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